| Dies ist ein Protokoll einer Messung in einem mittleren Produktionsbetrieb mit
einem Ergebnis, wie wir es so oder so ähnlich immer wieder feststellen müssen.
Man war sich in dem Betrieb zwar bewusst, dass es da und dort pfeift und zischt, vertrat aber die Meinung, dass der Leckagenverlust unbedeutend sei. Schliesslich stimmte die Betriebsleitung doch einer Verbrauchsmessung zu und wir haben diese über sieben Wochentage hinweg durchgeführt. Der Messvorgang selbst ist folgender: Am Dienstag (grüne Linie) beginnt die Messung um 17.00 Uhr und läuft eine Woche durch, wobei die Messlinie eines jeden Tages eine andere Farbe hat, und endet am nächsten Dienstag um 9.00 Uhr. Der Samstag hat die Farbe violett, der Sonntag schwarz. Die senkrechte Skala zeigt den Druckluftverbrauch in l/s an, die waagerechte Skala die Uhrzeit. |
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| Das Protokoll zeigt, dass permanent ca. 55 l/s der erzeugten Druckluft als
Leckagenverlust zu bewerten sind.
Oder anders ausgedrückt: 50% des durchschnittlichen Verbrauches ist Verlustverbrauch. Ein Leckagenverlust von 55 l/s ergibt übers Jahr, dieser Verbrauch entsteht ja täglich, sonntags und werktags, während 24 Stunden |
| 1.734.480.000 Liter = 1.734.480 m³ |
| unnötig erzeugte Druckluft.
Bei der Kompressorausstattung in diesem Falle ist eine Energie-Aufnahme von 0,106 kW notwendig, um einen Kubikmeter Luft auf 7,5 bar zu verdichten. Bei einem angenommenen Strompreis von EUR 0,07/kWh ergibt das folgenden Betrag: 1.734.480 m³ x 0,106 kW Energieaufnahme x Strompreis EUR 0,07 = EUR 12.869,00 / Jahr. Hinzu kommen eine höhere mechanische Belastung durch eine erhöhte Anzahl von Schaltspielen (Verschleiss) und die Kosten durch mehr Service-Intervalle. Als Massnahme zur Kostensenkung haben wir in dem Betrieb die Leckagen, die überwiegend in verschlissenen Schlauchkupplungen, undichten Wartungsarmaturen und defekten Schläuchen bestanden, gesucht und soweit möglich beseitigt, um danach eine nochmalige Verbrauchs- messung durchzuführen, mit dem Ergebniss, dass der Unternehmer einen drehzahlgeregelten |
| Atlas Copco Schraubenkompressor Typ VSD |
| beistellte. Dieser drehzahlgeregelte Schraubenkompressor deckt nun den wesentlich geringeren Druckluftbedarf, ohne kostenträchtige Leerlaufzeiten, ohne die mechanischen Belastungen durch viele Schaltspiele. Die Serie VSD ist konzipiert zur Senkung der Energiekosten. Ein VSD kann dem schwankenden Druckluftbedarf exakt folgen, indem er die Drehzahl des Antriebsmotors variiert. Sinkt der Luftbedarf, reduziert der VSD seinen Volumenstrom und auch die elektrische Leistungsaufnahme. Dies ist das ausschlaggebende Merkmal: Senken der Energieaufnahme entsprechend der betriebsspezifischen Erfordernisse. Gleichmässiger Betrieb: keine Stromspitzen, geringe mechanische Belastung. Der VSD führt weiche Starts ohne kostspielige Stromspitzen durch. Die automatische Steuerung von Beschleunigung und auch von Abbremsung bedeutet ebenfalls eine geringere Belastung der mechanischen Komponenten. Belastungen, die üblicherweise die Lebensdauer verkürzen. Präzise Druckregelung. Der VSD lässt die Wahl eines Betriebsüberdrucks zwischen 4 und 13 bar, der einfach über die Tastatur vorgegeben wird. Die integrierte Elektronik passt den VSD automatisch an die geforderte Druckeinstellung an. Verschiedene Druckstufen erübrigen sich. Der VSD hält den Enddruck innerhalb eines Bandes von +/- 0,1 bar konstant. Dadurch ist ein niedriger Enddruck möglich. Auch hier wird Energie gespart, denn die Senkung des Betriebsüberdruckes um 0,5 bar verringert die Leistungsaufnahme um ca. 3%. Auf diese Weise ist ein Höchstmass an Flexibilität für ein breites Anwendungsspektrum und zukünftige Anlagenerweiterung gegeben. Durchschnittlich erreichen VSD-Kompressoren eine Energieeinsparung von bis zu 35%. Kunden, bei denen VSD-Kompressoren im Einsatz sind, bestätigen uns diese Erfahrung, und bei sich abzeichnender Tendenz zu wieder ansteigenden Energiekosten ist dies sicherlich ein bedeutender Punkt bei Ihren betriebswirtschaftlichen Überlegungen. |